Die Hoffnung mit den zehn Tagen, nach denen das Problem mit der Finanzierung
gelöst ist, hat sich leider nicht erfüllt. Am Freitag rief mich Herr Mechnich
an, dass noch ein Grundstücksvorbesitzer gefunden wurde, der noch eine Grundschuld
auf seinen ehemaligen Besitz eingetragen hat. Die muss erst weg bevor die Neuaufteilung
durchgeführt und das neue Grundbuch mit den neuen Grundschulden erstellt werden kann.
Warum das erst jetzt auffällt ist uns ein Rätsel; von dem Ärgernis ganz zu schweigen.
Am Montag haben wir deshalb einen Vertrag für eine für uns kostenneutrale Zwischenfinanzierung
über Didier unterschrieben. Das dauert aber bis zu zwei Wochen, bis es bei denen durch
den Vorstand ist. Sollte bis dahin wider Erwarten unser Grundbuch fertig sein wird die
Zwischenfinanzierung automatisch hinfällig. Wenn man bedenkt, dass ursprünglich die
Rede davon war im Mai, spätestens im Juni sei das Grundbuch fertig...
![]()
Durch dieses ganze Hin und Her haben wir jetzt effektiv eine Woche Verzug bekommen.
Es wäre ohne die Unterstützung derer, die beteiligt am Projekt aber unschuldig an
den Verzögerungen sind, noch wesentlich mehr geworden. Deshalb ein dickes Danke an
Herr Mechnich von HM-Consult, Herr Schneider und Herr Moser von der Deutschen Bank
und Frau Ganson von Didier!!!




Das Dach ist soweit fertig!
![]()

Auch die Regenrinnen und Fallrohre sind montiert.

Und die Gauben sind komplett verkleidet.

Schließlich ist auch die Treppe in den ersten Stock eingebaut und wir müssen nicht
mehr klettern.

Samir ist noch dabei zu überlegen was wir mit der Treppe nach oben machen. Vielleicht
ersetzen wir sie doch kurzerhand durch eine Betontreppe. Das wäre wohl am einfachsten.
Auf jeden Fall wird das Treppenauge jetzt gemauert, denn es sind sowieso noch Steine
übrig und es ist schlicht besser als Rigipsplatten.
Aber auch sonst tut sich was:
Überraschend schnell sind die Fenster schon da und eingebaut!
Jetzt kann man das Haus zum Lagern nutzen, denn nun kann niemand Unbefugtes mehr herein.
![]()

Die Terassentür läßt sich ohne Zwischenholm öffnen.

Ein bisschen was fehlt zwar noch; nämlich das Rundfenster im Speicher...

...und ein Fenster im Wohnzimmer war zu klein und muss neu bestellt werden.
Bis dahin wird die Öffnung mit Folie verschlossen.

Der Blick durch die vorhandenen Fenster ist aber schon klasse.

Die Haustür ist natürlich noch nicht drin, sondern eine Bautür. Eine Haustür wäre viel zu
gefährdet bei den weiteren Arbeiten und kommt erst ganz am Ende rein.

Im Schlafzimmer haben wir schon mal mit Latte ausgelegt wie groß der begehbare
Kleiderschrank werden soll.

Am Montag kommt dann der Elektriker und verlegt die Kabel, damit danach mit dem Innenputz
angefangen werden kann.
Wegen unserer Küche gab es auch noch ein paar Schwierigkeiten. Das Küchenstudio wurde von
einem Mitwettbewerber übernommen, so dass wir die Küche neu planen müssten falls wir nicht
bald den Auftrag endgültig erteilen können. Nach einigem Hin und Her haben wir jetzt
vereinbart, dass die Küche ausgemessen wird wenn der Innenputz fertig ist aber noch bevor
der Estrich reinkommt. Denn falls der Estrich etwas höher werden sollte als geplant muss
nur in der Fensterbank etwas ausgeglichen werden. Wenn der Putz aber vom Plan abweicht
würde es ohne Ausmessen schwierig werden, denn so ein Schrank lässt sich schlecht verkleinern.
![]()
Tja, und dann haben wir die Möbel für das Wohnzimmer schon herausgesucht und bestellt.
Wenn ich die Erlaubnis bekomme stelle ich die Pläne dazu auch ein. Hier aber schon mal
der Link zum Verkäufer:
Möbel Betz
Das fehlende Fenster im Wohnzimmer wurde inzwischen geliefert, leider ohne Sprossen.
Das muss der Lieferant nochmal korrigieren und die Scheibe austauschen. Da der Rahmen aber
bleibt, wurde das Fenster schon eingebaut. Somit ist das Haus endgültig ohne Schlüssel nicht
mehr zu betreten.
![]()

Bei der Treppe wurde das Geländer abgeflext und das "Auge" gemauert.

Hier kommt jetzt die Tür zum Keller hin.

Ansonsten ist der Elektriker mit seiner Arbeit jetzt so ziemlich fertig. Überall
sieht man nun Kabel in der Wand. Unglaublich, was für eine Menge da zusammenkommt!
Wir haben aber auch in fast jedes Zimmer Telefon, Satellitenkabel und Netzwerk (Cat7
in Lehrrohren) legen lassen.

Auch auf dem Boden verlaufen dicke Kabelstränge, die später im Estrich verschwinden
werden.

Am Montag kommt der Heizungsbauer, um die Fußbodenheizung zu verlegen. Deshalb stapelt
sich dafür das Material schon in Wohnzimmer und Keller.


Auch wir waren heute fleissig und haben für das Bad oben alles Nötige zusammen mit Samir
bestellt (darunter eine schöne große Eckbadewanne, für die wir aber natürlich einiges
drauflegen müssen). Generell sind wir beim Bad oben einiges über dem Preis, der im
Bauträgervertrag dafür vorgesehen ist. Aber diese Mehrkosten sind es uns wert! Beim Gäste-WC
mit Dusche im Erdgeschoss bleiben wir aber beim Standard. Irgendwo muss man ja sparen!
![]()
Ach ja: Der Grundstückskauf ist übrigens immer noch nicht abgewickelt! Nachdem
das Notariat zwei Mal nachbessern und Unterschriften bei verschiedenen Stellen einholen
musste wurden die Unterlagen Ende September an das Grundbuchamt übergeben. Die haben
dann festgestellt, dass von einem anderen Notar noch was fehlt... Also wieder warten.
Wenn das noch lange so weiter geht, dann ist unsere Zwischenfinanzierung über
Didier komplett ausgereizt und wir haben das nächste Problem. Ganz zu schweigen davon,
dass wir ohne die Gundschuld kein Geld für Eingenleistungen abfordern können.
Nur weil wir so eine tolle Bank haben die immer sehr pragmatische Lösungen
gefunden hat war das bisher kein Problem!
Der Heizungsbauer hat angefangen zu arbeiten, allerdings nicht nur mit der Heizung
sondern auch mit den anderen Wasserinstallationen. Zum Beispiel mit den Toilettenspülkästen
wie hier im Gäste-WC.

Im oberen Badezimmer hängt der Spülkasten ebenfalls schon...

...genau wie die Zuleitungen zur Dusche.
![]()

Hier schon mal ein Blick auf den Speicher. Das Fenster fehlt hier noch, denn da soll
ein eckiges Fenster hinein, das aber nach aussen rund wirkt.
Klingt komisch, ist aber so.
Grund dafür ist der hohe Preis für runde Fenster.

Die "rustikalen" Verbarikadierungen der beiden Türen in die Garage gehören nun auch
der Vergangenheit an.

